Download E-books Adolf Hitler: Die Jahre des Aufstiegs 1889 - 1939. Biographie PDF

By Volker Ullrich

Die neue große Hitler-Biographie für unsere Zeit

Wer conflict Hitler wirklich? Dem Zeithistoriker und Publizisten Volker Ullrich gelingt es eindrucksvoll, hinter der öffentlichen Figur des »Führers« den Menschen sichtbar zu machen: mit seinen gewinnenden und abstoßenden Zügen, seinen Begabungen und Talenten, seinen Komplexen und mörderischen Antriebskräften. Neben der neuesten Literatur hat der Autor auch bislang unbekanntes Archivmaterial ausgewertet. So kann er dem bisherigen Hitler-Bild wichtige Facetten hinzufügen, etwa used to be Hitlers Privatleben, seine Beziehung zu Frauen und die Berghof-Gesellschaft betrifft. Von den Anfängen bis zum Höhepunkt seiner Macht 1939 vollzieht der erste Band den durchaus aufhaltsamen Aufstieg des Diktators nach. Eine glänzend erzählte Biographie, die Hitler nicht als Psychopathen zeigt, sondern als Meister der Verführung und Verstellung – und gerade dadurch die Abgründe seiner Persönlichkeit greifbar macht.

»Seine Beiträge zur deutschen Geschichte vor allem des 19. und 20. Jahrhunderts verbinden eigene Forschung und kraftvolle Synthese auf glänzende Weise und erreichen dadurch ein großes Publikum.« Zur Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Jena 2008 an Volker Ullrich

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Auf grellroten Plakaten kündigten sie ihre Versammlungen an, und von Lastkraftwagen aus verteilten sie Flugblätter an die Bevölkerung. Ihr Ziel battle es, den linken Parteien die Arbeiter abspenstig zu machen, doch zunächst waren es vor allem verängstigte Kleinbürger, entwurzelte Soldaten und deklassierte Akademiker, die in die Hitler-Versammlungen strömten. [476] Auch mit dem Inhalt seiner Reden passte sich Hitler dem Geschmack seines kleinbürgerlichen, nationalkonservativen und völkisch-antisemitischen Publikums an. Dabei struggle das Repertoire an Themen eng begrenzt. An den Beginn stellte er zumeist einen Rückblick auf das »herrliche, blühende Deutschland vor dem Kriege«, in dem noch »Ordnung, Sauberkeit und Genauigkeit« geherrscht hätten, die Beamten »unbestechlich« und »pflichttreu« ihrer Arbeit nachgegangen seien. [477] Immer wieder lenkte er auch den Blick auf »die große Heldenzeit von 1914«[478] , als das deutsche Volk in seltener Einmütigkeit in den ihm von den Ententemächten aufgezwungenen Krieg gezogen sei. Vor dem Hintergrund einer idealisierten Vergangenheit malte er die Gegenwart in umso schwärzeren Farben. Überall sah er nur die Anzeichen von Niedergang und Zerfall. »Und warum stehen wir heuer an den Trümmern jenes von Bismarck in genialster Weise geschaffenen Reichs? «, fragte er etwa in einer Rede zum 50. Jahrestag der Reichsgründung im Januar 1921. [479] Die Antwort fiel immer gleich aus: Es sei die Revolution von 1918/19 gewesen, die Deutschland »dem Untergang, der Versklavung zugeführt« habe. [480] Dafür verantwortlich machte er Juden und Linke – auf sie münzte er den Begriff der »Revolutionsverbrecher« oder, seit Januar 1922, auch der »Novemberverbrecher«. [481] Sie hätten durch ihre Wühlarbeit das Heer um den verdienten Sieg gebracht und Deutschland wehrlos seinen Feinden ausgeliefert. »Von den mit jüdischem Gold bestochenen ›Judensozi‹ sei die ›todesmutige‹ Armee (…) ›von hinten erdolcht‹ worden«, so gab eine USPD-Zeitung eine Äußerung Hitlers in einer Versammlung vom April 1920 im Hofbräuhaus wieder. [482] Die »Dolchstoßlegende« hatten Hindenburg und Ludendorff, die ehemaligen cooks der three. Obersten Heeresleitung, in einem effektvoll inszenierten Auftritt vor dem Untersuchungsausschuss der Nationalversammlung im November 1919 in die Welt gesetzt, und sie battle seitdem ein fester Bestandteil im Propagandaarsenal der nationalistischen Rechten. [483] Abb. 8: Flugblatt der NSDAP mit der Ankündigung einer Hitler-Kundgebung im Zirkus Krone, eleven. 1. 1922 Einen wichtigen Platz in Hitlers Kampagnen nahm die Polemik gegen den Versailler Vertrag ein; auch hier knüpfte er an die weitverbreitete Erbitterung über den »Schand- und Schmachfrieden« an. Die Bedingungen des Vertrages, so hämmerte er seinem Publikum ein, seien »unerfüllbar«, weil sie Deutschland »bis auf das Hemd« ausplünderten und auf unabsehbare Zeit der »Knechtschaft« auslieferten. Dem deutschen Volk sei »ein Frieden diktiert« worden, »wie er in den 6000 Jahren Weltgeschichte noch nie vorgekommen« sei.

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